AGB´s

Allgemeine Geschäftsbedingungen

ein paar Spielregeln vereinfachen die Zusammenarbeit

1. Allgemeines

Die nachfolgenden AGB gelten für alle von Sebastian Kankowski (nachfolgend Fotograf) ausgeführten Leistungen, Lieferungen, Angebote und Aufträge. Sie gelten als vereinbart, wenn ihnen nicht umgehend widersprochen wird.

Die AGB´s dienen der Regelung und Klarstellung der Inhalte des Auftragsverhältnisses, welches sich nach dem Inhalt des einzelnen Auftrages definiert. Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB´s bedürfen der Schriftform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet sein. Die Vertragsparteien sind sich einig, dass ausschließlich die vorliegenden AGB´s des Fotografen gelten. Etwaige Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung. Haben die Vertragsparteien abweichende Vereinbarungen getroffen, welche schriftlich niedergelegt wurden, so gehen diese den vorliegenden AGB´s vor.

„Lichtbilder“ im Sinne dieser AGB´s sind alle vom Fotografen hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen. (Negative, Dia-Positive, Papierbilder, Still-Videos, elektronische
Stehbilder in digitalisierter Form, Videos usw.)

Die Vertragsparteien sind sich einig darüber, dass es sich bei dem von dem Fotografen gelieferten Bildmaterial um urheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke im Sinne von § 2 Abs.1 Ziff.5 Urheberrechtsgesetz handelt.

Die Art der Bildgestaltung, des Bildaufbaus und die künstlerische Ausprägung der Bilder sind wichtiger Bestandteil des Produktes, genauso wie die Wahl des Aufnahmeortes, der technischen und optischen Aufnahmemitteln. Die Entscheidungen in diesen Bereichen obliegt allein dem Fotografen. Reklamationen oder Mängelrügen aufgrund dieser Punkte sind ausgeschlossen. Persönliche Ideen oder Wünsche des Auftraggebers können natürlich berücksichtigt werden und bedürfen einer gesonderten Vereinbarung und Vergütung.

Beide Parteien sind sich einige darüber, das Sebastian Kankowski der einzige professionelle Fotograf ist, der an dem Hochzeitstag engagiert wird. Dem Fotografen ist gegenüber fotografierenden Gästen oder Videografen immer Vorrang zu geben, vor allem bei der Positionierung der Kamera und der Ausrüstung.

Das Hauptaugenmerk des Fotografen konzentriert sich auf das Brautpaar. Je nach Größe der Veranstaltung kann es daher vorkommen, das einzelne Gäste auf den Fotos nicht abgelichtet sind. Die Gäste, die auf den Bildern nicht fehlen dürfen werden dem Fotografen durch den Auftraggeber vor der Hochzeit bekanntgegeben.

Wird ein Portraitshooting durchgeführt, wird Sebastian Kankowski der einzige Fotograf sein. Fotografierende Gäste oder Mitbewerber würden den Ablauf des Shootings negativ beeinflussen.

Die Auswahl der Bilder und die Art der Bildbearbeitung, ist Aufgabe des Fotografen. Alle herausgegebenen Bilder werden durch den Fotografen bearbeitet. Roh-Daten und unbearbeitete Bilder werden nicht an den Auftraggeber herausgegeben.

Die dauerhafte Speicherung der Lichtbilder ist nicht Bestandteil des Standardangebotes, kann jedoch auf Wunsch des Auftraggebers vereinbart werden. Die aktuellen Kosten für diese Leistung müssen angefragt werden.

Urheberrecht, Nutzungsrechte & Eigenwerbung

Geregelt durch das Urheberrechtsgesetz sind Urheberrechte nicht übertragbar (§ 29 Abs.1 UrhG).

Der Auftraggeber erhält die Nutzungsrechte für den privaten, nicht kommerziellen und nicht öffentlichen Gebrauch und darf die Lichtbilder für diese Zwecke weitergeben und vervielfältigen. Die Eigentumsrechte werden nicht übertragen. Die vereinbarten Nutzungsrechte und die Lieferung der Bilder erfolgt erst nach vollständiger Bezahlung.

Eine Veränderung oder Weiterverarbeitung der Bilder durch digitale Bildbearbeitung oder andere Methoden ist nicht gestattet. Von dieser Regelung betroffen sind vor allem, Foto-Composing und Montagen. Auch Bedarf es der ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung des Fotografen für die Verwendung der Lichtbilder um neue urheberrechtlich geschützte Werke zu erstellen oder die Weitergabe der Nutzungsrechte an Dritte.

Wird die Genehmigung zur weiteren Verarbeitung oder der kommerziellen Nutzung durch den Fotografen erteilt, ist der Fotograf grundsätzlich als solcher namentlich zu nennen. Wird die namentliche Nennung des Fotografen nicht umgesetzt, berechtigt die Verletzung dieses Rechts die Forderung nach Schadensersatz.

Die Fotos dürfen von dem Fotografen zu Zwecken der Eigenwerbung zeitlich und räumlich uneingeschränkt genutzt werden. Davon eingeschlossen sind ausdrücklich publizistische und illustratorische Zwecke wie z.B. Ausstellungen, Fachzeitschrifte und -Magazine, Webseiten, Blogs, SocialMedia-Plattformen, Messen, Verkaufsräumen, Fotowettbewerben und anderen. Der Auftraggeber spricht hierzu den Fotograf von den Rechten Dritter frei.

Individuelle Regelungen der Nutzungs- und Urheberrechte sind zu Sonderkonditionen schriftlich zu vereinbaren.

Haftung

Schadensersatzansprüche gegen den Fotografen aus Verzug, Unmöglichkeit der Leistung, Verletzung
 von gesetzlichen und/oder vertraglichen Neben- und Schutzpflichten bei Vertragsabschluss sind ausgeschlossen, 
soweit der Schaden nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich seitens des Fotografen verursacht 
worden ist. Die Organisation, Vergabe und Ausführung von Buchungen geschieht mit großer Sorgfalt. 
Sollte jedoch auf Grund besonderer Umstände, wie z.B. plötzliche Krankheit, Verkehrsunfall, Umwelteinflüsse,
Verkehrsstörungen etc. (auch von Familienangehörigen des Fotografen) der Fotograf zu dem vereinbarten Fototermin nicht erscheinen, kann keine Haftung 
für daraus resultierenden Schäden, Verluste oder Folgen übernommen werden. Falls es kurzfristig
aufgrund höherer Gewalt zum Ausfall des Fotografen kommt, kann Sebastian Kankowski (in Absprache mit dem Kunden) einen bekannten, hochqualifizierten Fotografen einsetzen, so dass der Kunde am Tag seiner Hochzeit ein Fotograf zur Verfügung steht und die hier vereinbarten Pflichten erfüllt bleiben.

Im Falle, dass der Kunde den alternativen Fotografen nicht akzeptiert, kann er entscheiden, die Vereinbarung zu beenden und erhält die volle Anzahlung zurück. 
Ein Anspruch auf diesen Service besteht nicht.

Für Schäden, Mängel oder Verlust durch Subunternehmer oder Lieferanten, welche Ihre Leistungen auf eigene Rechnung erbringen, ist eine Haftung des Fotografen ausgeschlossen.

Der Fotograf haftet nicht für den Verlust von gespeicherten Daten und digitalen Fotos.
Für Schäden, die durch das Übertragen von gelieferter Daten in einem Computer entstehen, leistet der 
Fotograf keinen Ersatz.
Gefahr und Kosten des Transports von Datenträgern, Dateien und Daten online und offline liegen beim Auftraggeber bzw. beim Lieferanten.
Der Fotograf ist berechtigt, Fremdlabore, Fotobuchhersteller oder Produzenten von Hochzeitsalben, Druckereien 
etc. zu beauftragen. Er haftet nur für eigenes Verschulden und nur für vorsätzliches oder grob fahrlässiges 
Verhalten. Ersetzbar ist in diesen Fällen ausschließlich der Materialwert. Darüber hinausgehender Schadensersatz ist ausgeschlossen.

Der Fotograf haftet für Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Fotos nur im Rahmen der Garantieleistungen
 der Hersteller des Fotomaterials. Für Verfärbungen im Falzbereich und auf Vorder- und Rückseite von Fotobüchern und Hochzeitsalben 
übernimmt der Fotograf keine Haftung.

Die Zusendung und Rücksendung von Filmen, Bildern und Vorlagen erfolgt auf Kosten und Gefahr des
 Auftraggebers. Der Fotograf kann bestimmen, wie und durch wen die Rücksendung erfolgt. Sollte eine Rücksendung den Autraggeber nicht erreichen, so kann der Fotograf hierfür nicht haftbar gemacht werden. Ein Schadenersatz ist hiermit ausgeschlossen.

Reklamationen oder Mängelrügen, gleich welcher Art, sind innerhalb von 7 Tagen nach Übergabe der Fotos bzw. des Werkes
 schriftlich beim Fotografen bekannt zu machen. Nach dieser Frist gelten die Fotos als vertragsgemäß und mängelfrei 
abgenommen.

Bei Reproduktionen, Nachbestellungen und Vergrößerungen können sich Farbdifferenzen gegenüber der Vorlage 
oder den Erstbildern ergeben. Farbdifferenzen können auch bei Fotoabzügen und Drucken jeder Art auftreten 
die aus einer digitalen Datei erstellt wurden. Dies ist kein Fehler des Werkes und eine Reklamation ist hierdurch 
nicht berechtigt.

Liefertermine für Fotos sind nur dann verbindlich, wenn sie schriftlich vom Fotografen bestätigt worden 
sind. Der Fotograf haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

Vergütung

Für die Herstellung der Fotos gilt das vereinbarte Honorar. Dieses wird als Pauschale inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer sowie zuzüglich eventueller Reisekosten oder Zusatzleistungen berechnet. Ist kein Honorar vereinbart worden, 
bestimmt es sich nach den jeweils aktuellen Preislisten, die auf der Website des Fotografen veröffentlicht sind. 


Bei allen Aufträgen zur wird eine Anzahlung von 50% des 
Auftragswertes berechnet. Der Fotograf bestätigt den Auftrag zur Hochzeitsfotografie / Fotoreportage und den Betrag per E-Mail
 oder per Brief und damit wird die Anzahlung innerhalb von 7 Tagen in bar oder per Überweisung fällig. Die Anzahlung gilt als Reservierung des Termins. Wird die Anzahlung nicht innerhalb von 7 Tagen geleistet erlischt die Reservierung. Der Restbetrag ist spätestens zu der Auslieferung der Bilder fällig. 
Der Auftraggeber erklärt durch seine Anzahlung die Korrektheit der Auftragsbestätigung des Fotografen und
 die verbindliche Auftragserteilung.
 Das vereinbarte Honorar des Fotografen ist bis zum Hochzeitstermin fällig, auch wenn ihm die endgültige
 Rechnung zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorliegen sollte. Der Auftraggeber erklärt sich damit einverstanden
 Rechungen ggf. auch per E-Mail zu erhalten; in diesem Fall entfällt der Postversand.
Nach einer Zahlungserinnerung/Mahnung kommt der Auftraggeber in Verzug. Nach Eintritt des Verzugs ist das Honorar mit 10% p.a.
zu verzinsen. Eine Aufrechnung oder die Ausübung des Zurückbehaltungsrechts ist nur gegenüber unbestrittenen
oder rechtskräftig festgestellten Forderungen des Auftraggebers zulässig. Mahnspesen und die Kosten 
(auch außergerichtliche) anwaltlicher Intervention gehen zu Lasten des Auftraggebers.

Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises bleiben die gelieferten Fotos und sonstige Waren (Online-Galerie, Fotobuch, etc.)
Eigentum des Fotografen.

Rabatte sind nicht übertragbar, auszahlbar oder kombinierbar.

Auf Wunsch des Auftraggeber können während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, gegen Erstattung der 
Mehrkosten durchgeführt werden. Der Fotograf behält den Vergütungsanspruch für bereits begonnene Arbeiten.

Für eine spontane Verlängerung der Aufnahmeproduktionen auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers, wird
 ein Honorar für die angefangene Verlängerungstunde berechnet, insofern hierzu keine andere schriftliche 
Vereinbarung vor Auftragsbeginn getroffen wurde.

Verzögert sich die Durchführung des Auftrages aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat oder infolge 
höherer Gewalt oder Witterungseinflüssen, so kann der Fotograf eine angemessene Erhöhung des Honorars
 verlangen. Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Auftraggebers kann er auch Schadensersatzansprüche
 geltend machen.

Tritt der Auftraggeber mit Einverständnis des Fotografen vor dem vereinbarten Fototermin vom Vertrag zurück, so
 sind 75% des vereinbarten Honorars als Ausfallhonorar an den Fotografen zu zahlen. Gesetzliche Rücktrittsrechte
 sind von dieser Regelung nicht berührt. Anzahlungen werden bei Vertragsrücktritt oder Nichteinhalten des
 Fototermins nicht erstattet. Bei einer Stornierung von Seiten des Auftraggebers bis 60 Tage vor Auftragsbeginn, werden 50%, bis 20 Tage 75% und bei weniger als 20 Tagen vorher 100% der vereinbarten Vergütung in Rechnung gestellt.

Reisekosten & sonstige Kosten

Sollten die kosten der An- und Abreise des Fotografen den zuvor vereinbarten Umfang übersteigen, oder wurde dazu 
schriftlich nichts vereinbart bzw. bestätigt, werden folgende Reisekosten berechnet:
je gefahrenem km 0,35€
 und pro Stunde Fahrzeit 30,00€. 
Bei Anreise mit der Bahn oder dem Flugzeug sowie bei erforderlicher Übernachtung werden die tatsächlich
 entstehenden Kosten und Spesen (gegen Beleg) in Rechnung gestellt.

Durch den Auftrag anfallende sonstige Kosten wie Materialkosten, Parkgebühren, Porto und Verpackung sind
 nicht im Honorar enthalten und gehen zu Lasten des Auftraggebers.

Vertragsstrafe, Schadensersatz

Bei jeglicher unberechtigter Nutzung, Verwendung, Wiedergabe oder Weitergabe des Bildmaterials zu kommerziellen Zwecken ist für jeden Einzelfall eine Vertragsstrafe in Höhe des zweifachen Nutzungshonorars zu zahlen, mindestens jedoch 100€/Bild und Einzelfall. Dies gilt vorbehaltlich weitergehender Schadenersatzsprüche.

Angebote

Vom Fotografen angebotene Leistungen/Aktionen in Flyer, Prospekten und Anzeigen ist freibleibend und nicht verbindlich. Bindend ist der geschlossene Vertrag, das erstellte Angebot, oder die Preise auf der Webseite zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Der Vertrag bedarf der Schriftform und kommt erst nach der Unterzeichnung beider Vertragsparteien zustande. Angebote und Kostenvoranschläge haben für 10 Tage Gültigkeit. Für die Annahme eines Angebotes ist eine schriftliche Auftragsbestätigung notwendig.

Nebenpflichten

Der Auftraggeber versichert, dass er an allen dem Fotografen übergebenen Vorlagen das Vervielfältigungs- und
 Verbreitungsrecht sowie bei Personenbildnissen die Einwilligung der abgebildeten Personen zur Veröffentlichung,
 Vervielfältigung und Verbreitung besitzt. Ersatzansprüche Dritter, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen,
werden vom Auftraggeber übernommen.

Datenschutz

Der Auftraggeber ist einverstanden, dass seine zum Geschäftsverkehr erforderlichen, personenbezogenen Daten gespeichert werden. Der Fotograf verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

Schlussbestimmungen

Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Nebenabreden zum Vertrag bestehen nicht und bedürfen, soweit nachträglich gewollt, zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

Gerichtsstand ist der aktuelle Wohnort des Fotografen.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Stand: 20. Oktober 2015